wassily

interview mit klaus dem geiger

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klaus der geiger | foto: wassily nemitzNach mehrmaligem Klingeln endlich das Schnarren des Türöffners. Vorbei an Informationsbrettern mit Anschlägen über Proteste oder Situationen in fernen Ländern geht es hinauf. Eine Tür zum Treppenhaus steht auf - hier muss es sein. Eine bebrillte Frau erscheint aus einer Zimmertür. Aha - zu Klaus dem Geiger. Sie öffnet eine andere Tür, hinter der schon die ganze Zeit das Spiel einer Geige zu hören ist. Sie ruft „Hallo? Hallo!“ Das Geigenspiel endet.
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lennart

ein morgen in einem videospiel

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ein morgen in einem videospiel | foto ausschnitt: backflip - Selbstdarstellung, CC-Lizenz (BY 2.0) http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, quelle: www.piqs.deIch bin ein Nanochip – einer von Tausenden. Ich und meine Kollegen bilden die Figuren, die ihr User (so nennen wir euch) immer kontrolliert wenn ihr ein Computerspiel spielt - egal welches.

Wenn eure Figuren mal sterben, fliegen wir aus dem Spiel und führen unser normales Leben auf euren Servern weiter, bis wir einen neuen Auftrag bekommen.

Nach vielen Jahren Arbeit bleiben wir dann für immer zu Hause, auf euren Servern, bis unser Verfallsdatum ansteht und wir irgendwann im Daten-Nirwana verschwinden.
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kerstin

gefühl

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gefühl | foto ausschnitt: Geli - Allee im Schnee,  CC-Lizenz (BY 2.0) http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, quelle: www.piqs.deEs ist ganz merkwürdig. So merkwürdig, dass mir gar nichts dazu einfällt. Mir fehlen die Worte um diese Seltsamkeit zu beschreiben.

Sie ist einfach da.

Und das Gefühl auch. Das Gefühl, das keinen Namen hat. Es ist beklemmend, es macht vielleicht auch etwas ängstlich. Unsicher. Aber merkwürdig ist es auf jeden Fall.
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caro

als ich eines Morgens erwachte

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als ich eines morgens erwachte | ausschnitt foto: Nicola - goldener Morgen im Moor, CC-Lizenz (BY 2.0) http://creativecommons.org/licenses/by/2.0/de/deed.de, quelle: www.piqs.deAls ich eines Morgens erwachte, fand ich dich nicht mehr.

Das Gefühl von Watte wallt durch mich hindurch, doch ist es schwarze Watte, wie Gewitterwolken, die am Horizont vorbeifliegen. Jeder Winkel, jede Windung ist mit ihr gefüllt. Und die wenigen Gassen, in denen die Sonne über die Wolken lugt, sind verspert.

Panik fühle ich nicht, …verwunderlich…, neugierig bin ich. Nochmals verstehe ich nichts in der Welt. Alles egal. Selbst die strahlenden Gassen kümmern mich nicht, ohne eine Ahnung von Kommendem, ohne ein Licht von sattem Grün. weiterlesen »

franca

colorado post - bequem oder einfach nur praktisch?

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colorado post - neues von francaSeit vier Monaten lebe ich nun schon in den Vereinigten Staaten und in dieser Zeit habe ich es tatsächlich geschafft, mich mit allerlei amerikanischen Merkwürdigkeiten anzufreunden: Ich denke da nur an das immer schlabbrige Toastbrot,  die Tag und Nacht vor sich hin brummenden Klimaanlagen oder die ungebremste Leidenschaft der Amerikaner, ihre Getränke grundsätzlich mit einem Becher Eis auf eine Temperatur nur knapp über dem Gefrierpunkt herunterzukühlen. weiterlesen »